Service, Umweltlexikon, ABS, Schlagfestes Polystyrol, Acetal, organische Verbindungen aus Alkoholen und Aldehyden, angenehm riechend, daher Verwendung für Weinbrand, Rum und in der Parfumherstellung., Aerogele, Anorganische oder organische Siliziumverbindungen. Durch die vielen luftgefüllten Poren weist das transparente Material sehr gute Wärmedämmeigenschaften auf. Aerogele werden daher für die sogenannte Transparente Wärmedämmung von Gebäuden verwendet., Akkumulator, Akku, Wiederaufladbarer Stromspeicher. Die kleinen Nickel-Cadmium-Akkus können herkömmliche Einwegbatterien ersetzen. Wegen des giftigen Cadmiums gehören sie zum Sondermüll. Gleiches gilt für die Autobatterie, die Blei und ätzende Schwefelsäure enthält. Größere Akkus finden sich in Videocameras, Heimwerker- und Gartengeräten. Werden die Akkus nicht jedes Mal vollständig entleert, verlieren sie rasch ihre Speicherkapazität und können schon nach 30 bis 50 Ladungen unbrauchbar werden. Neue Akkutypen (Lithium-Ionen, Nickelhydrid) haben diesen "Memoryeffekt" nicht mehr und haben daher eine längere Lebensdauer., Akne, Entzündung der Talgdrüsen der Haut, Knötchen und Pustelbildung. Kann auch durch den Kontakt mit Umweltgiften auftreten, etwa bei Vergiftung mit polychlorierten Kohlenwasserstoffen oder bei Kontakt mit Teer, Pech oder Ölen., Aktivkohle, Kohle, die wegen ihrer porösen Struktur große Mengen an Molekülen etwa von Schadstoffen binden kann. Daher wird sie zur Filterung von Gasen (Lösungsmittelrückgewinnung aus Abluft, Filter für Atemschutz, Zigarettenfilter) und Trinkwasser benutzt. Aktivkohlen werden auch als Katalysator und für medizinische Kohlen verwendet., Aldehyde, organische Verbindungen, wichtige Zwischenprodukte der Chemieindustrie, darunter Formaldehyd und Acetaldehyd., alkalisch, basisch, In Wasser gelöste, sogenannte Alkalien (z.B. Hydoxide von Lithium, Natrium, Kalium, Ammonium, Magnesium, Calcium) bilden eine alkalische oder basische Lösung, z.B. Natronlauge. Solche Lösungen reizen die Haut. Je höher der pH-Wert (7-14), umso aggressiver ist die Lauge., Alkohol, Ethanol, Allergie, Ungewöhnlich starke Reaktion des menschlichen Immunsystems auf Fremdstoffe, die in den Körper eindringen, die bei sensibilisierten Menschen auftreten. Resultierende Beschwerden sind Hautausschläge, Schleimhautreizungen, Bindehautentzündungen, Fieber, Krämpfen bis hin zum Schock. Neben den natürlichen Reizstoffen (Allergenen) wie Pollen, Katzenhaare oder Hausstaub wirken die Vielzahl chemischer Substanzen in der Umwelt zunehmend allergieauslösend. Der Zusammenhang zwischen Umweltbelastung und Allergien ist vielfältig. Umweltschadstoffe können direkt Allergien auslösen, sie können aber auch die Bereitschaft für Allergien gegenüber natürlichen Stoffen steigern. Schließlich kann Stress durch Umweltschadstoffe dazu führen, dass Pflanzen mehr allergen wirkende Eiweißverbindungen produzieren. Dies ist beispielsweise für Birken nachgewiesen., Altöl, Altöle etwa Motoröle sind gefährlicher Sonderabfall, denn bereits ein Liter davon kann beim Eindringen in den Boden eine Million Liter Grund- und Trinkwasser vergiften. Die Altölverordung schreibt seit 1987 in Deutschland vor, daß Öle getrennt zu sammeln und zu entsorgen sind. Verkaufsstellen (Tankstellen, Kaufhäuser, Heimwerkermärkte) müssen Altöle annehmen bzw. auf eine Annahmestelle in der Nähe hinweisen. Ca. 60% des Altöls werden verbrannt oder aufgearbeitet, der Rest deponiert. Bei der Verbrennung entsteht unter anderem Dioxin., Aluminium, Al, Das Leichtmetall Aluminium ist ein vielseitig einsetzbarer Werkstoff mit hoher Festigkeit, gut verformbar und witterungsbeständig. Die Verwendet wird es für Autos, Fahrräder, Flugzeuge, in zahlreichen Haushaltsgeräten, am Bau für Fassaden, Fenster, Platten, Rinnen, Rohre und als Verpackungsmaterial. Es ist nach Sauerstoff und Silizium das dritthäufigste Element der Erdkruste. Es wird aus Bauxit gewonnen, das im Tagbau abgebaut wird, wo große Mengen an Rotschlamm als Rückstand anfallen. Die Aluschmelze, die Elektrolyse, verbraucht große Mengen Strom, bei der Herstellung Entstehen Emissionen etwa Fluor und Sondermüll. Ein Großteil der Aluminiumproduktion findet außerhalb Europas in den Bauxitabbauländern statt, das technologische Niveau und damit die Umweltbelastung ist sehr unterschiedlich. Bei der Verwendung von Altaluminium sinkt der Energieverbrauch für die Elektrolyse um 95 Prozent, die Emissionsbelastung ist aber erheblich und wurde erste bei den neuesten Öfen deutlich abgesenkt. Die Recyclingquote hängt vom Anwendungsgebiet ab, für Verpackungsaluminium ist sie äußerst gering., Ammoniak, NH3, Ammoniak ist ein farbloses, stechend riechendes Gas und dient als Grundstoff für viele chemische Produkte, wird in der Textil- und Kältemittelindustrie und in Form der Ammoniumsalze für Düngemittel verwendet.. In wässriger Lösung heißt es Salmiakgeist. Im Haushalt kommt es unter anderem in Sanitärreinigern, Fleckenwasser und Putzmittel. In höheren Konzentrationen wirken Ammoniak und Salmiakgeist sehr stark ätzend. Der MAK-Grenzwert von Ammoniak liegt bei 50 ppm, das ist nur wenig über der Geruchsschwelle. Einatmen höherer Konzentrationen kann bei Schwangerschaft Schädigungen verursachen., Ampere, A, Einheit der elektrischen Stromstärke. Netzgeräte kleinerer Elektrogeräte liefern 0,3 (= 300 mA Milliampere) bis 1,5 A, Haushaltstromleitungen sind für 5 bis 20 A ausgelegt. Je höher die Stromstärke, umso größer die Gefahr bei Stromschlägen., Amperestunden, Ah, Einheit für Elektrizitätsmenge oder elektrische Ladung, deren "offizielle" Einheit das Coloumb (C) ist. 1 Amperestunde sind 3.600 Coloumb., anorganisch, nennt man den unbelebten Bereich der Natur, im Gegensatz zur organischen, belebten Natur (z.B. organische und anorganische Chemie). Der Übergang zwischen beiden Bereichen ist oft fließend., Antihaftbeschichtung, Beschichtungen von Oberflächen, die das Anhaften anderer Substanzen verhindern sollen, z.B. Teflon in Pfannen., Antioxidantien, Substanzen, die Kraftstoffen, Schmierstoffen, Kunststoffen, Lebensmitteln und anderen Produkten zugesetzt werden, um eine Qualitätsverschlechterung durch die Reaktion des Stoffes mit dem Sauerstoff in der Luft zu verhindern. Besonders anfällig sind Produkte, die ungesättigte Verbindungen (z.B. Pyrolysebenzin, ungesättigte Fettsäuren) enthalten. Unter den Antioxidantien unterscheidet man zwischen sogenannte Oxidationsinhibitoren wie die giftigen Phenole und Amine und Peroxidzersetzer (z.B. schwefel- und phosphorhaltige Verbindungen). Für Lebensmittel sind z.B. Salze der Ascorbinsäure und Tocopherole als Antioxidantien allgemein zugelassen., antistatisch, bezeichnet die Eigenschaft eines Stoffes, sich nicht elektrisch aufzuladen. Elektrische Aufladungen können elektronische Geräte stören, unangenehme Stromstösse beim Berühren verursachen und das Raumklima negativ beeinflussen., Arsen, As, Alle Arsenverbindungen, vor allem das bekannte Arsenik (Arsentrioxid), sind sehr giftig. Schon etwa 0,1 Gramm dieser Verbindung wirken bei oraler Aufnahme (Verschlucken) beim erwachsenen Menschen tödlich. Aber auch unterhalb diese Menge treten Vergiftungserscheinungen wie Erbrechen, Durchfall, Muskelkrämpfe und Beeinflussungen der Herztätigkeit auf. Darüber hinaus erzeugt Arsen beim Menschen erwiesenermaßen Krebs. Arsen wird zur Zinkgewinnung, Bleiglaserzeugung und in Holzschutzmitteln eingesetzt. Jährlich gelangen schätzungsweise mehr als 5000 Tonnen Arsen in die Umwelt, weil es als Spurenelement in mineralischen Rohstoffen und Brennstoffen vorkommt und bei deren Verwendung freigesetzt wird., Asbest, Asbest ist ein natürliches, faserförmiges Mineral. Die winzigen "lungengängigen" Fasern verursachen beim Einatmen schwere Gesundheitsschäden wie Asbestose (Lungenverhärtung) und Krebs. Daher wurde die Verwendung von Asbest stark eingeschränkt, im Hochbau (Asbestzement, Bodenbeläge, Feuerschutzplatten etc.) ist der Einsatz gänzlich verboten., Ato, Größenordnungen, Ausrüstung, bezeichnet bei Textilien die Behandlung eines Stoffes mit bestimmten Chemikalien, um dessen Eigenschaften zu "verbessern", etwa Bügel- und Knitterfreiheit., Bakelite, Handelsname für Phenolharze, oder auch Phenoplaste genannt, gelbe bis braune Kunstharze, die unter anderem als Klebstoffe für Holzspanplatten verwendet werden. Die umwelt- und gesundheitsbelastenden Phenole können im Gebrauch entweichen., Bariumcarbonat, Bariumcarbonat ist ein giftiges weißes Pulver, das zur Abwässerreinigung, in der Keramik- und Glasindustrie und als Rattengift Verwendung findet., Batterie, Eine Batterie erzeugt durch chemische Reaktionen in ihrem Inneren Strom. Im Unterschied zum Akkumulator kann sie, nachdem sie verbraucht ist, nicht mehr aufgeladen werden kann. Je nach Zusammensetzung gibt es Zink-Kohle-, Zink-Alkali-, Alkali-Mangan- und Quecksilber-Batterien. Besonders langlebig sind Lithium-Zellen. Der Schwermetallgehalt in Batterien wurde in den letzten Jahren stark reduziert, ein getrennte Sammlung der alten Batterien in Fachgeschäften und Sammelstellen ist aber weiterhin sinnvoll., Benzol, C6H6, Benzol gehört zu den aromatischen Kohlenwasserstoffen und ist ein Produkt umweltbelastenden Erdölindustrie. Benzol ist ein sehr gefährliches Gift, das Knochenmarksschädigung, Änderung der Blutgerinnungsfähigkeit und Schädigung der Kapillarwände verursacht. Es löst sich gut in Fetten und reichert sich daher im Gehirn an, wo es Kopfschmerz, Erbrechen und Bewusstlosigkeit auslöst. Der Tod tritt durch Atemlähmung ein. Längere Einwirkungen von Benzoldämpfen geringer Konzentration (ab etwa 100 ppm) können bereits zu tödlichen Vergiftungen führen. Benzol gilt als krebserregend (Leukämieauslöser). Verwendet wird es als Benzinzusatz zur Erhöhung der Oktanzahl - der Autoverkehr ist daher die größte Emissionsquelle -, als Lösungsmittel, Extraktionsmittel für Fette und Wachse, und als Ausgangssubstanz für zahlreiche Verbindungen wie Phenol, Styrol, Anilin, Nitrobenzol, Cyclohexan., Benzpyren, auch Benzo(a)pyren; polyzyclischer aromatischer Kohlenwasserstoff, krebserzeugend, enthalten in Steinkohleteerprodukten und als Produkt unvollständiger Verbrennung im Heizungs- und Autoabgasen, Zigarettenrauch, gegrilltem Fleisch etc., Beton, Beton ist ein Gemisch aus Sand, Kies, Zement als Bindemittel und Wasser. Ferner können verschiedene Zuschlagstoffe enthalten sein, wie z.B. Flugasche aus Steinkohlekraftwerken. Neben Zement als Bindemittel können auch Bitumen und Kunststoffe verwendet werden, bei gesundheitlich und ökologisch problematische Substanzen. Die Zementherstellung ist umweltbelastend, bei Hochofenschlacke und Bims besteht die Gefahr erhöhter Radioaktivität., Bioakkumulation, Anreicherung und Speicherung toxischer Stoffe in lebenden Organismen, z.B. im Fettgewebe. Ist die Belastungsgrenze erreicht, erkrankt der Organismus und stirbt. Beim Menschen erfolgt die Aufnahme der Giftstoffe über die Nahrungskette, Haut und Lunge., Biozide, Sammelbegriff für Umweltchemikalien, die zur Bekämpfung von Schädlingen wie Insekten, Bakterien, Pilze, Spinnen und Nagetiere eingesetzt werden. Die giftigen Biozide gelangen über die Nahrungsketten in Tier und Mensch, wo sie sich anreichern (Bioakkumulation) oder umgewandelt (Metabolismus) werden., Bitumen, Bei der Aufarbeitung von Erdöl gewonnene, teerartige Substanz. Sie werden im Straßenbau aber auch zur Herstellung von Dach- und Dichtungsbahnen sowie für Isolier- und Imprägniermassen verwendet. Bitumen unterliegen keiner Kennzeichnungspflicht, deshalb kann man nicht erkennen, ob es sich um reines Bitumen oder um eine mit Steinkohlenteerprodukten gemischte Bitumenart handelt. Alle Teerprodukte zählen allerdings wegen ihres hohen Gehaltes an Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), Benzol und Phenol zu den krebserregenden Stoffen. Reines Bitumen enthält ebenfalls diese Stoffe, allerdings in sehr viel geringerer Menge. Längerer Hautkontakt mit Bitumen führt zu Hauterkrankungen, beim oftmaligen Hantieren mit Bitumen erhöhtes Tumorriskiko., Blauer Engel, Offizielles Umweltzeichen in Deutschland, 1977 von den Umweltministerien der Länder und des Bundes als Einkaufshilfe für VerbraucherInnen geschaffen. Die Vergabekriterien, die besonders in der Vergangenheit oft als zu wenig umfassend kritisiert wurden, sind von der "Jury Umweltzeichen" für derzeit etwa 80 Produktgruppen festgelegt., Blei, Pb, Blei ist ein hochgiftiges Schwermetall, wird in der Natur nicht abgebaut und kann sich somit bei anhaltenden Einträgen in die Umwelt anreichern. Hauptemissionsquelle ist der Kraftfahrzeugsverkehr. Blei gelangt durch Inhalation (Staub) über die Lunge und über die Nahrung in den Körper. Trinkwasser aus alten Bleirohren ist ebenfalls meist belastet. Blei ist vor allem bei lang anhaltender (chronischer) Belastung gefährlich, akute Vergiftungen treten selten auf. Bei Mensch und Tier hemmt es die Produktion des roten Blutfarbstoffes und kann direkt auf die roten Blutkörperchen einwirken, wobei eine hohe Bleibelastung zu Anämie führt. Blei kann ungehindert über die Plazenta in den Embryo gelangen und schon das ungeborene Kind schädigen. Im Körper wird es vor allem in den Knochen, Leber und Niere abgelagert. Die Benzinzusatzstoffe Bleitetraethyl, Bleitetramethyl wirken akut giftig und werden auch leicht über die Haut aufgenommen. Blei als Pigment in Farben kommt nur mehr selten vor, alte Rostschutzanstriche (Bleimennige) sind aber oft bleihaltig., Bleioxid, Blei, Butan, Gehört zu den Kohlenwasserstoffen. Butan ist ein farbloses, feuergefährliches Gas, das zur Herstellung von klopffesten Kraftstoffen und als Heiz- und Kochgas verwendet wird., Butanole, 1-Butanol und seine Ester sind wichtige organische Lösemittel vor allem für die Lackindustrie. Sie verursachen Schleimhaut- und Atemwegsreizungen, Kopfschmerzen und wirken auf Gehirn und Nervenzentrum., Cadmium, Cd, Fällt als Nebenprodukt der Zinkverhüttung an und wird beispielsweise als Farbpigment und in Nickel-Cadmium-Akkus (Akkumulator) verwendet. Es gelangt vorwiegend über die Nahrung und über Zigarettenrauch in den Körper. Besonders Pilze, Muscheln und tierische Organe, wie Leber und Niere, sind hoch belastet. Etwa fünf Prozent der über die Nahrung aufgenommenen Menge an Cadmium wird im Körper tatsächlich gespeichert, der Rest wird wieder ausgeschieden. Besondere Gefährdung besteht bei der Aufnahme von Cadmium über die Lunge, wie es beim Rauchen der Fall ist, da es hier zu 100% vom Körper aufgenommen wird. Cadmium reichert sich im menschlichen Körper in der Leber und Niere (Nierenfunktionsstörungen) an und kann Calcium aus der Knochensubstanz verdrängen (Skelettverformungen, Körperschrumpfungen). Auch geringe Cadmiummengen wirken krebserregend, erbgutschädigender und erzeugen Missbildungen. Cadmium wirkt außerdem toxisch auf Pflanzen., Carbonfaser, Kohlefaser, Cellophan, Klare, wasserdampfdurchlässige Verpackungsfolie z.B. für Lebensmittel oder Blumen aus Hydratcellulose., Chlor, Cl, Chlor kommt in der Natur nicht frei, sondern nur in Form seiner Verbindungen vor (z.B. Steinsalz oder Kochsalz = Natriumchlorid, NaCl). Aus diesen Verbindungen wird das giftige, sehr reaktionsfähige, ätzende und stechend riechende gelbgrüne Chlorgas gewonnen., Da sich Chlor im Körper sofort zu Chloridionen umsetzt, zeigen geringe Chlorkonzentrationen keine Giftwirkung. Die Chlorierung von Trink- und Badewasser ist daher ungefährlich. Chlorgas kann aber beim Einatmen aufgrund seiner ätzenden Wirkung zu schweren Schädigungen der Lunge bis hin zum Tod führen. Der MAK-Wert liegt bei 1,5 Milligramm pro Kubikmeter Luft., Chlor und reaktive Chlorverbindungen haben auch bleichende Wirkung und werden in der Papier- und Zellstoffindustrie verwendet, wo sie aufgrund ihrer hohen Umweltbelastung mehr und mehr ersetzt werden. Der überwiegende Teil des Chlors wird zur Produktion chlororganischer Verbindungen wie chlorierte Kohlenwasserstoffe darunter PVC und Fluorchlorkohlenwasserstoffe verwendet, allesamt äußerst umweltschädliche Substanzen, die unter anderem das Ozonloch verursachen. Bei der Verbrennung können hochgiftige Dioxine und Furane entstehen. Mit Wasser bildet freiwerdendes Chlor ätzende Salzsäure., Chlorierte Kohlenwasserstoffe, CKW, Kohlenwasserstoffe, bei denen ein oder mehrere Wasserstoffatome durch Chlor ersetzt werden. Chlorierte Kohlenwasserstoffe kommen in der Natur nicht vor. Sie werden technisch erzeugt und als Lösemittel (z.B. Tri, Per), als Grundstoffe für Kunststoffe (z.B. für PVC), als Holzschutzmittel, Isolierstoffe und Schädlingsbekämpfungsmittel eingesetzt., CKW finden sich mittlerweile in der gesamten Umwelt, vor allem im Trinkwasser, der Luft, sowie in den Nahrungsketten. Sie sind sehr giftig, werden über die Haut, Lunge und Magen aufgenommen und verursachen zahlreiche organische Schäden., Chromstahl, Stahllegierung, der Chromzusatz erhöht die Härte. Eisen, Chromnickelstahl, Stahllegierung, der Nickelzusatz erhöht die Zähigkeit, der Chromzusatz erhöht die Härte. Eisen, CO, Kohlenmonoxid, CO2, Kohlendioxid, Deka, Größenordnungen, Detergentien, Sythetische Tenside, die als waschaktive Substanzen in Reinigungs-, Spül- und Waschmitteln enthalten sind. Je nach Zusammensetzung und Abbaubarkeit belasten sie die vor allem die Gewässer und gefährden die darin vorkommenden Lebewesen., Dezi, Größenordnungen, Dezibel (dB), Einheit für die Schallstärke. Die Lärmstärke, auch Schalldruckpegel genannt, wird mittels Lärmdosimeter gemessen und angepasst an die Charakteristik des menschlichen Ohres nach der A-Bewertungskurve bewertet. Das ergibt den dB(A)-Wert., 30dB(A) nächtlicher Grenzwert in Wohnungen, entspricht Kühlschrankbrummen, 50dB(A) Straßenverkehrslärm in 30 Meter Abstand hinter geschlossenen Fenstern, 70dB(A) Schreibmaschine in ein Meter Abstand, 90dB(A) schwerer LKW in fünf Meter Abstand, 120dB(A) Schmerzgrenze, Hohe und andauernde Lärmbelastungen können zu gesundheitlichen Beschwerden führen (Schwerhörigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen, Nervosität). In reinen Wohngebieten darf die Lärmbelastung tagsüber nicht mehr als 55 dB(A), nachts nicht mehr als 40 dB(A) betragen. Die häufigste berufsbedingte Erkrankung ist die Schwerhörigkeit., Dichlordifluormethan, CCl2F2, R12, Dimethylbenzol, Xylol, Dioxine, Eine Gruppe von polychlorierten Dibenzodioxinen (PCDD) und polychlorierten Dibenzofuranen (PCDF), die kurz als Dioxine und Furane bezeichnet werden und selbst in kleinsten Konzentrationen krebserregend und genschädigend sowie Missbildungen verursachend sind. Etwa 12 Dioxine und Dibenzofurane aus der großen Chemikaliengruppe gelten als Ultragifte. Dioxine werden über die Haut, Atem und Nahrung aufgenommen. Wegen ihrer weltweiten Verbreitung reichern sie sich in der Nahrungskette an. PCDD und PCDF entstehen bei chemischen Prozessen in der Industrie sowie bei Verbrennungsvorgängen aller Art, z.B. bei der Müllverbrennung und der Eisen- und Stahlerzeugung. Bekannt geworden ist diese Substanzgruppe durch TCDD (2,3,7,8-Tetrachlordibenzo-p-Dioxin), dem sogenannten Sevesogift, daß bei einem Störfall 1976 nahe der oberitalienischen Stadt Seveso freigesetzt wurde und größere Gebiete verseuchte., DNS, Abkürzung für Desoxyribonukleinsäure, Träger der Erbinformation, die bei der Zellteilung weitergegeben wird., Downcycling, Kann bei der Wiederverwertung eines Stoffes nicht mehr dasselbe Produkt, sondern nur ein minderwertigeres erzeugt werden, so wird diese Form des Recyclings als Downcycling bezeichnet. Zu extremen Formen des Downcyclings kommt es bei der Verarbeitung von gemischten Kunststoffabfällen, die zu Blumenkübeln, Parkbänken, Rastergittersteinen oder Verkehrsinseln verwertet werden., Duroplaste, Thermoplaste, Eisen, Eisen ist das bei weitem wichtigste Gebrauchsmetall. Es wird nur sehr selten in reiner Form verwendet. Das meiste Roheisen wird zu Stahl weiterverarbeitet. Die Weltjahresproduktion an Rohstahl beträgt 800 Millionen Tonnen und übertrifft damit die aller anderen Metalle um das Zwanzigfache, 30 Prozent davon stammt aus Schrott.